Was ist Adipositas

Adipositas oder Fettleibigkeit, ist kein Figurproblem charakterschwacher Menschen, sondern eine anerkannte, chronische Erkrankung. Sie gehört zum Kreis der hormonellen, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten. Die Deutsche Adipositas Gesellschaft definiert Adipositas als eine über das normale Maß hinausgehende Ansammlung von Fettgewebe im Körper.

Individuelle Faktoren beeinflussen das Gewicht

Allerdings gibt es zahlreiche Faktoren, die den Stoffwechsel und damit die individuelle Energiebilanz erheblich beeinflussen. Dazu gehören die genetische Ausstattung, die Ernährung der Mutter in der Schwangerschaft oder auch die Hormone. Daher muss jemand, der übergewichtig ist, nicht zwangsläufig mehr essen oder sich weniger bewegen als eine schlanke Person.

Belastung für den ganzen Körper

Fettleibigkeit, auch Obesitas genannt, belastet den ganzen Körper und birgt daher ein hohes Risiko von Folgeerkrankungen – von Herzinfarkt über Diabetes bis hin zu verschiedenen Krebserkrankungen. Dass inzwischen ein Viertel der Erwachsenen in Deutschland fettleibig sind, ist daher ein großes gesellschaftliches Problem.

Adipositas permagna

Ab einem BMI von 40 sprechen Mediziner auch von einer Adipositas permagna oder von Adipositas Grad 3. Die Betroffenen sind sehr stark fettleibig und daher meist in ihrer Lebensqualität stark eingeschränkt. Selbst langsames Gehen oder Sitzen fällt ihnen schwer.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sie an Folgeerkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck leiden, ist bei ihnen besonders hoch, ihre Lebenserwartung ist reduziert. Meist leidet das Selbstbewusstsein unter dem starken Übergewicht und die Betroffenen werden durch ihre Umwelt stigmatisiert.

Deutlich Gewicht abzubauen ist für sehr stark Fettleibige entscheidend, um wieder gesünder zu werden. Mehr zum Thema Grad III Adipositas lesen Sie im Artikel Adipositas permagna.



(Quelle: https://www.netdoktor.de/krankheiten/adipositas)